Bei der Auswahl von
Terrassenplatten spielen viele unterschiedliche Kriterien eine große Rolle. Wobei die wichtigste
Eigenschaft einer Terrassenplatte die Frostbeständigkeit ist. Als genauso wichtig wie die Frostbeständigkeit
der
Terrassenplatten ist die Oberfläche anzusehen. Da
Terrassenplatten – besonders in Privathaushalten – nach
Regenschauern auch Barfuss begangen werden, hat sich eine Rutschsicherheitsklasse von R 11 bis R 13
als sinnvoll erwiesen.
Gesägte, geflammte, gebürstete,
gestockte und
spaltraue
Terrassenplatten erfüllen in der Regel die Rutschsicherheitsklassen von R 11 bis R 13.
Es stehen Ihnen eine Vielzahl von möglichen Natursteinen als
Terrassenplatten zur Verfügung.
Granite, frostfeste
Sandsteine, frostfeste
Schiefer und frostfeste
Quarzite
können als
Terrassenplatten verwendet werden.
Die Konstruktion der Terrasse entscheidet über die Dicke der
Terrassenplatten. Terrassen können mit 1 cm
dicken
Granitfliesen belegt werden,
wenn ein geeigneter tragfähiger Untergrund vorhanden ist. Dabei muss der
verwendete Mörtel oder Kleber wasserfest, frostfest und witterungsbeständig sein.
Auch 2 cm dicke
Terrassenplatten können bei fester Verlegung im Mittelbett auf einem dafür geeigneten Untergrund
verwendet werden.
3 cm dicke
Terrassenplatten werden in der Regel zur losen Verlegung im Kiesbett oder auf Stelzlagern verwendet.
Auf jeden Fall – gleich für welche Art der Verlegung Sie sich entscheiden – muss eine Abdichtung gegen Wasser
und das notwendige Gefälle von mindestens 2 % vorhanden sein.
Bei der festen Verlegung von
Terrassenplatten in Mörtel oder in Kleber werden die Fugen mit dafür geeignetem
Fugmaterial geschlossen.
Bei der losen Verlegung von
Terrassenplatten bleiben die Fugen in der Regel offen.
Auch die Größe der
Terrassenplatten ist für die Auswahl oft entscheidend. Als quadratische
Terrassenplatten
werden in der Regel die Formate 30,5 x 30,5 cm, 30 x 30 cm, 40 x 40 cm, 50 x 50 cm
oder 60 x 60 cm verwendet.
Als rechteckige
Terrassenplatten stehen die Formate 57 x 27 cm, 60 x 30 cm und 60 x 40 cm als
Standardformate zur Verfügung.
Terrassenplatten können auch aus unterschiedlichen Formaten zusammengesetzt werden.
Häufig wird hierfür ein fest vorgeschriebenes, immer wiederkehrendes Verlegeschema wie z.B. der römische Verband verwendet.
Auch unregelmäßig begrenzte
Terrassenplatten (
Polygonalplatten ) in Form von Bruchplattenbelag oder
Zyklopen-Plattenbelag werden gerne als
Terrassenplatten verwendet. Dadurch, dass diese Art von
Terrassenplatten
oft in südlichen Ländern eingesetzt wird, verbinden wir mit polygonalen
Terrassenplatten ein Feeling von Urlaub,
Sonne und Strand.
Da die Dicke und das Format einer Terrassenplatte sich erheblich auf den Quadratmeter-Preis auswirkt, sollte
schon vor der eigentlichen Planung der Terrasse der Terrassenbelag ausgesucht werden. Grundsätzlich gilt, dass 1 cm
dicke
Terrassenplatten günstiger sein werden als 3 cm dicke
Terrassenplatten, daher ist die Materialauswahl
bei 3 cm dicken
Terrassenplatten oft auf preisgünstige
Granite,
Sandsteine,
Schiefer und
Quarzite beschränkt.
Durch den geringeren Materialeinsatz bei 1 cm dicken
Terrassenplatten steht Ihnen im gleichen Preisspektrum
eine wesentlich größere Materialvielfalt an
Terrassenplatten zur Verfügung.
Polygonalplatten
sind oft günstiger als eckig begrenzte
Terrassenplatten, allerdings ist der Verlegeaufwand für
polygonale
Terrassenplatten größer als für eckige oder rechteckige
Terrassenplatten.
Für Urlaubs-Feeling sorgen
die
Quarzite:
Daffodil Yellow,
Coral Pink oder
Lily White in
eckiger,
rechteckiger oder
polygonaler
Form.
Die genannten Materialien sind nur einige Beispiele aus unserem großen Sortiment an
Terrassenplatten.
Der größte Teil der Materialien, die Sie in unserem Produktkatalog unter Granit, Sandstein, Schiefer und Quarzit
sehen, ist als
Terrassenplatten geeignet.
Gerne beraten wir Sie persönlich in unserem Haus bei der Auswahl der für Sie richtigen
Terrassenplatten.